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Weihnachten im Weltraum – die Erde ist doch KEINE Scheibe!

23. Dezember 2016
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1Kennen Sie den Zukunfts-Film „Interstellar“? Wenn nicht, können Sie beruhigt sein – Sie haben nichts verpasst. Dieser Film ist ein vermeidbares, postmodernes Trauerspiel. Der Handlungsansatz: in vielleicht relativ naher Zukunft droht unser Heimatplanet Erde, durch naiven Wachstumswahn, unbewohnbar zu werden und die NASA versucht irgendwo draußen im Weltraum einen neuen bewohnbaren Planeten zu finden, um dorthin zu fliehen. Es gelingt ihr scheinbar durch ein physikalisch völlig irreales, sogenanntes „Wurmloch“, einen sinnlos weit entfernten bewohnbaren Planeten zu erreichen. Allerdings ohne die Möglichkeit, die ganze Menschheit zu evakuieren – der postmoderne Alptraum. Jedes Wachstum wird an natürliche Grenzen stoßen. Ein Happyend sieht anders aus.

Im wirklichen Leben ist es mit der uns bekannten Raumfahrttechnik praktisch nicht möglich, dass lebende Menschen auch nur den nächsten Stern erreichen. Der nächste Stern befindet sich über 4 Lichtjahre entfernt – nach astronomischen Maßstäben eine bescheiden kleine Entfernung.

2Unsere Nachbargalaxie Andromeda (M31), zum Beispiel ist weiter als 2 Millionen Lichtjahre entfernt, mit einem Durchmesser von mehr als 200 000 Lichtjahren. Raumfahrtexperten haben berechnet, dass ein Raumschiff, das lebende Menschen nur die gut 4 Lichtjahre zum nächsten Stern bringen soll, einen Energieverbrauch so groß wie die ganze Sonne hätte und die Reise würde viele Jahrtausende lang dauern.

Der Fluchtplan, irgendwo draußen im Weltraum einen neuen bewohnbaren Planeten zu finden und die Menschheit dorthin zu evakuieren, ist eine Kulturschädliche Illusion! Das sollte man vergessen. Viel wichtiger ist die Naturwissenschaftliche Erkenntnis, dass die physikalischen Rahmenbedingungen noch mindestens 100 Millionen! Jahre lang stabil bleiben werden, dass Menschen hier auf der Erde glücklich leben können – 100 Millionen Jahre Zukunft für die Menschheit auf ihrem Heimatplaneten!

Trotzdem bleibt der Film „Interstellar“ im Gerede. Der Grund ist eine Szene, in der jemand erzählt, wie in einem korrigierten Geschichtsbuch steht, dass „die amerikanischen Mondlandungen vorgetäuscht wurden um die Sowjetunion in den Ruin zu treiben“! – bizarr. Und dieser Film kommt nicht aus Russland, sondern aus Hollywood, US-Amerika! Das erinnert an eine Nachrichtenmeldung aus dem Jahr 2009:

zDie NASA gab bekannt, dass die Originalnegative der Fotos von den Mondlandungen offiziell verschwunden! sind. Für manchen Verschwörungstheoretiker ist das gleichbedeutend mit einem Geständnis. Darauf hin stellt sich die Frage: was steht eigentlich im „Interstellar“ korrigierten Geschichtsbuch unter der Überschrift „Großer Sprung für die Menschheit“ geschrieben? Da steht nicht Apollo 11 – 1969, sondern der erste bemannte Raumflug in den Mondorbit: Apollo 8! – 1968.

Auch mit skeptischen Blick sieht bei Apollo 8 alles noch echt aus. Möglicherweise wurden die wahnsinnig gefährlichen Mondlandungen tatsächlich mit Sciencefiction-Spezialeffekts unten auf der Erde vorgetäuscht, wobei die bemannten Raumflüge in den Mondorbit dabei aber jedes mal echt waren. Eine Landung auf der Oberfläche des Mondes zu überleben, ist Millionenmal riskanter als in den Mondorbit zu hechten und lebend nach Hause zurückzukommen. Besonders krass gefährlich: der Rückstart von der Mondoberfläche…

3Aber, Spaß bei Seite, wir glauben ja; die amerikanischen Mondlandungen waren total echt 🙂 Allerdings war Apollo 11 im Wirklichkeit kein großer Sprung für die Menschheit. Wenn die Mondlandung für die ganze Menschheit von Bedeutung sein soll, hätte man dabei die UN-Flagge hissen müssen.

Keine UN-Flagge, bedeutet logischerweise; KEIN großer Sprung für die Menschheit – sondern nur für die Amerikaner (bestenfalls)!

Mission Apollo 8, 1968; war der erste bemannte Raumflug in den Mondorbit: zum ersten mal in der Menschheitsgeschichte haben lebende Menschen ihren Heimatplaneten „Muttererde“ mit eigenen Augen am Mondhimmel gesehen. Das ist wirklich „ein Großer Sprung für die Menschheit“!

6Bei diesem Erinnerungsfoto sind keinerlei Spezialeffekte im Spiel – das ist ein 1:1 Analogfoto. Unsere Erde ist über drei mal größer als der Mond und erscheint am Mondhimmel natürlich auch über drei mal größer als unser Mond von der Erde aus gesehen. – nur ein Foto für einen Menschen, aber „der Große Sprung für die Menschheit“!

67Auf dem Rückflug wurde noch dieses magische Foto geschossen. Auch hier sind keine Spezialeffekts im Spiel – ein 1:1 Analogfoto. Die ganze Welt auf einen Blick, aus einer Höhe von 30 000 km, eine Entfernung; mehr als doppelt so groß wie der Durchmesser unserer Erde. Mit der leicht seitlichen Beleuchtung wirkt dieses Foto eigentlich noch plastischer als des berühmtere von der Apollo 17 Mission – Muttererde in voller Beleuchtung:

Apollo 8 war Dezember 1968 sicher nicht zufällig, genau zu Weihnachten im Mondorbit. Start von der Erde: 21.12., Ankunft im Mondorbit: 24.12.! – dabei Live-Sendung aus dem Mondorbit ins amerikanische Fernsehn. Damals war Fernsehn nicht so schön bunt und hochauflösend wie heute, sondern so:

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Verglichen damit sind die Farbfotos besonders Wirkungsvoll.

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Auf den ersten Blick könnte man meinen, dieses Foto wäre von der Oberfläche des Mondes aus geschossen worden. In Wirklichkeit war die Flughöhe im Orbit bei mehr als 100 km über der Mondoberfläche, in Schwerelosigkeit!

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Also; Bild drehen – Gravitation gefühlt neutralisiert. Und jetzt noch funkelnde Sterne im Hintergrund – Weihnachten im Weltraum! :

einfach „Himmlisch“!